Pionieri
EIN FILM VON ALESSANDRO BELTRAME; DREHBUCH VON ROBERTA ORSENIGO; KONZEPT UND GESCHICHTE VON TEDDY SOPPELSA.
Unter Beteiligung von:
Peter Moser, Maurizio Zanolla „Manolo“, Luciano Gadenz, Mariano Lott (Michele Bettega), Antonio Zagonel „Cobra“ (Bortolo Zagonel), Petra Lott (Beatrice Thomasson), Mara Iagher (Leiterin der Treviso-Schutzhütte).
3D-Grafiken von Diego Boffelli; Fotografie von Alessandro Beltrame; Produktionsassistenten: Simone Caviglia, Ada De Matteo; Berglogistik: Flavio Beber, Fabrizio Dellai „Bicio“; Produktion: AGB Studio Video – agbvideo.com.
Dank:
Carla Scalet, Maurizio Toffol, Manuel Corso, Jenni Zagonel, Roberta Secco
Duilio Boninsegna, Pierina Boni, Laura Meneghini, Tullio Simoni, Piero Casagrande, Elisa Bettega, Iwan Canins, Deborah Zampedri, Silvano Doff Sotta, Maurizio Salvadori, Gianpaolo Zortea „Zorro“.
Besonderer Dank gilt:
Alpine Bergführergruppe der Adler von San Martino und Primiero.
Ein AKU-Projekt in Zusammenarbeit mit:
APT San Martino di Castrozza-Rolle Pass-Primiero und Vanoi;
Vibram.
Von John Ball bis Peter Moser
Kurz nach Mitte des 19. Jahrhunderts, als die ersten englischen Reisenden die Pale di San Martino erblickten, waren sie von der Schönheit dieser Dolomitenkette überwältigt, deren Gipfel größtenteils noch unbestiegen waren. Von diesem Moment an begann der Wettlauf um ihre Eroberung. Der erste erreichte Gipfel war 1870 der Cimon della Pala (3184 m), den John Ball als das „Matterhorn der Dolomiten“ bezeichnete. Bald darauf folgten Sass Maor, Pala di San Martino und Cima Canali, und noch vor Ende des Jahrhunderts der großen Umbrüche waren alle Hauptgipfel der Pale bestiegen. Diese aristokratischen Bergsteiger wurden von Bauern und Jägern aus Primiero zu den Gipfeln geführt, die trotz ihrer unterschiedlichen Interessen legendäre Kletterteams bildeten und die Geschichte des Bergsteigens prägten.
Ich ging zu den Wurzeln des Bergsteigens.
„Ich hätte die anspruchsvollsten Routen klettern können, aber ich zog es vor, einen Schritt zurückzutreten. Ich wollte alles Überflüssige aus meinem Bergsteigen verbannen und den Berg in den Mittelpunkt stellen. Es ging mir nicht nur um Leistung; im Gegenteil, das war mein letztes Ziel. Es war auch eine Suche nach meinen Wurzeln, als Bergführer und als Bergsteiger. Ich ging zu den Ursprüngen des Bergsteigens zurück, und das empfinde ich als wunderschön und wichtig. Ich tat es schnell, aber ohne Eile, ohne Stoppuhr. Mein Ziel war es, das Abenteuer zu erleben, nicht die Zeit zu messen. Die legendären Pioniere brauchten 20 Jahre, um diese Gipfel zu besteigen; für mich, dank ihrer Arbeit und ihres Genies, dauerte es nur einen Tag.“Peter Moser