AKU arbeitet seit Jahren in diese Richtung.
Im Jahr 2025 haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht: Für die Outdoor-Kollektion haben wir ausschließlich PFAS-NIA-Materialien eingekauft.
NIA bedeutet „Not Intentionally Added“, d.h. PFAS wurden bei der Formulierung oder Behandlung der Materialien nicht absichtlich hinzugefügt. Diese Spezifikation ist wichtig, da in komplexen Produktionsketten unbeabsichtigte Spuren aufgrund von Kreuzkontaminationen oder dem Vorhandensein von PFAS in der Umwelt auftreten können. Aus diesem Grund stellt der Ausdruck PFAS-NIA und nicht PFAS-FREE heute eine korrektere und sicherere Methode dar, das Engagement der Unternehmen bei ihrer Eliminierung zu beschreiben.
Bei der Outdoor-Produktion made in Europe ist die überwiegende Mehrheit der verwendeten Materialien heute PFAS-NIA: Wir sprechen von 89 %, eine Steigerung gegenüber den Vorjahren. Der verbleibende Anteil hängt hauptsächlich mit Lagerbeständen zusammen, die diese Moleküle noch enthalten und die schrittweise abgebaut werden, um Verschwendung und Abfallerzeugung zu vermeiden.
Der gleiche Ansatz leitet auch die asiatische Produktion, wo die Materialauswahl bereits seit 2024 nach PFAS-NIA-Kriterien erfolgt.
In der Kategorie Professional folgt der Übergang jedoch unterschiedlichen Zeitplänen. Einige Materialien, die unerlässlich sind, um höchste Sicherheits- und Schutzstandards unter extremen Einsatzbedingungen für Benutzer wie Polizeikräfte, Sicherheitspersonal, Militär und Rettungskräfte zu gewährleisten, sind derzeit noch nicht ersetzbar, ohne die in diesen Kontexten erforderliche Leistung zu beeinträchtigen.
AKU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2026 100 % PFAS-NIA-Materialien in Outdoor-Schuhen zu erreichen.